07.03.2009 Herren 1 > TSG Bürgel – HSG Dietzenbach 41 : 25 (21 : 13)


Herbe Niederlage gegen die TSG Bürgel

Nach der hohen Heimniederlage im Hinspiel vor 3 Wochen, mussten sich die Schützlinge von Trainer Jürgen Rotter erneut deutlich geschlagen geben. Der Zweitplatzierte der Bezirksoberliga war in allen Belangen überlegen und ließ nie einen Zweifel an einem klaren Sieg aufkommen. Mit dem Endresultat von 41:25 erlitt die HSG Dietzenbach somit die höchste Niederlage in dieser Saison.

Die 1.Herren der HSG hatten gleich zu Anfang der Partie erhebliche Probleme die Rückraumschützen der TSG Bürgel im Zaum zu halten. Die Dietzenbacher Abwehr wirkte im Vergleich zu den vorhergehenden Spielen vollkommen statisch und man ließ sich immer wieder mit simplen Mitteln düpieren. Dies hatte zur Folge, dass man schnell mit 1:5 in Rückstand geriet und auch kaum Anstrengungen seitens der Mannschaft zu vernehmen waren, dies zu ändern. Auch im Angriff konnten an diesem Tage die eigenen Stärken nicht wie gewohnt umgesetzt werden, welches summa summarum zu einem eindeutigen Pausenstand von 21:13 führte.

Leider konnten sich die 1.Herren auch in der zweiten Halbzeit nicht mehr wesentlich steigern und die Gastgeber bauten ihren Vorsprung sogar noch kontinuierlich aus. Die Dominanz der TSG Bürgel im Angriff sowie in der Abwehr blieb unverändert und die Dietzenbacher fügten sich immer mehr ihrem Schicksal. Die Fehler der HSG Dietzenbach wurden vom Gegner postwendend bestraft und fanden ihre Quittung in der höchsten Niederlage seit Jahren. Der Endstand zum 41:25 wurde zu allem Überfluss vom gegnerischen Linkshänder noch per direkten Freiwurf besiegelt.

Schlussendlich muss man aber auch nahtlos anerkennen, dass die TSG Bürgel nicht der Maßstab für die junge Dietzenbacher Mannschaft sein sollte, man jedoch sich anders aus der Affäre hätte ziehen können. Die Moral muss nach diesem, abgesehen von der Höhe, nicht unbedingt überraschenden Misserfolg, aufrechterhalten werden, um gegen den nächsten Gegner die TSG Bleichenbach wieder eine bessere Leistung abzurufen.

Es spielten: Steuer, Stirnweiß; Böhm, A. Schäfer (1), Richter, Stroh (2), Wurm (6/3), Bukvic (1), Mündl (3), Hoffmann (2), Metz, Sponagel (1), M. Schäfer (9/3)

7m: 4/3 – 7/6
Zeitstrafen: 6 – 4
Spielfilm: 5:1, 11:7, 13:9, 18:10, 21:13 // 28:15, 35:18, 38:23, 41:25
Schiedsrichter: Markloff/Lenz