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hintere Reihe: Carsten Keller (Betreuer), Jens MĂĽndl, Philipp Girbhardt, Eric Sponagel, Daniel Baum, Matthias JĂĽnger, Jonas Hoffmann, Julian Wurm, Patrick Beer (Spielertrainer)
vordere Reihe: Sascha Richter, Christian Metz, Daniel Stroh, Marc Stirnweiß (TW), Max Gebl (TW), Martin Turowski (TW), André Schäfer, Matthias Gaubatz, Philipp Groh

 

Quo Vadis HSG


In der ersten Trainerstation im Aktiven-Bereich direkt abgestiegen, so habe ich mir meinen Einstieg bei der HSG Dietzenbach nicht vorgestellt. Doch einer meiner ehemaligen Trainer hat mir – nicht nur einmal – gesagt: „Die Tabelle lügt nie und sowas kommt von sowas“! Damit hat er Recht und nach unserem Abstieg waren nur wenige Tage trauern erlaubt. Für Carsten und mich ging es zwischen dem Rundenende und dem Start der Vorbereitung hauptsächlich darum, zu analysieren, in welcher Saisonphase, welche Fehler gemacht wurden, wie wir diese zukünftig verhindern können und welche Prozesse, nicht nur im handballerischen Bereich, verbessert werden müssen.
In diesem Zusammenhang konnten wir einiges identifizieren, welches „suboptimal“ gelaufen ist und haben dies auch intern angesprochen. Die Mannschaft hat sich committed daran zu arbeiten und sich zukünftig noch mehr einzubringen. Als Konsequenz daraus haben wir die Trainingsumfänge und die Trainingsintensität im Vergleich zu den Vorjahren deutlich erhöht.
Dennoch, ein Sachverhalt lässt sich nicht wegdiskutieren. Die HSG Dietzenbach spielt in der Saison 2011/2012 in der A-Klasse und die Mannschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr deutlich verändert. Mit Marcel Schäfer, Max Prinzwald, Jonas Hoffmann, Jens Mündl (berufliche Veränderungen), Julian Wurm (Kreuzbandriss), Mirnes Bukvic (wechsel zur RW Babenhausen) stehen uns nicht weniger als sechs Spieler entweder gar nicht mehr, nur eingeschränkt oder erst ab Februar wieder zur Verfügung. Alle diese Spieler waren Leistungsträger dieser Mannschaft. Diesen „Abgängen“ stehen vier A-Jugendliche gegenüber, welche sich vorbildlich einbringen und allesamt die höchste Trainingsbeteiligung im gesamten Team haben. Klar ist aber auch, dass man von einem A-Jugendlichen keine Wunder erwarten darf und es sicherlich eine Saison dauern wird, bis sich alle vier an den Männerhandball gewöhnt haben. Nichtsdestotrotz sehe ich diese Entwicklung sehr positiv und kann mir sehr gut vorstellen, dass der ein oder andere am ersten Spieltag zur Stammformation gehören wird.
Auch unter diesen „erschwerten Bedingungen“ ändert sich nichts an der Zielsetzung. Meine Ziele sind es, zukünftig einen attraktiven, modernen, schnellen, aber vor allem erfolgreichen Handball in Dietzenbach zu spielen. Diese Ziele wird man wahrscheinlich in 90 % aller Interviews von Trainern und Verantwortlichen in Vereinen aller Klassen finden. Ich kann Ihnen/Euch versichern, dass sich einiges an der Spielkultur der HSG Dietzenbach verändert hat und ich würde mich freuen, wenn sich möglichst viele Zuschauer davon persönlich überzeugen möchten. Klar ist aber auch, dass dies einen längeren Entwicklungsprozess mit sich ziehen wird und man nicht von heute auf morgen eine Verbesserung in allen Bereichen finden wird, aber wir befinden uns auf einem sehr guten Weg.


Sportlichst

Patrick Beer