15.10.2011 Herren 2 > SG Dietesheim Mühlheim II – HSG Dietzenbach II 25:21 (11:9)

Die HSG startete gut in die Partie und führte schnell 3:1. Allerdings wurden schon zu diesem Zeitpunkt viele klare Chancen vergeben, so dass Dietesheim/Mühlheim ausgleichen konnte. Zudem versuchte man das Tempo hoch zu halten, was aber nicht gelang, da die doch jüngere Gastgeber Mannschaft ausgeglichener besetzt war.  Nie richtig in den Griff bekam man die rechte Angriffsseite der Dietesheimer besetzt mit zwei erfahrenen Linkshändern. Ein ums andere Mal wurde die HSG Abwehr düpiert. So kam Dietesheim Mitte der 1. Halbzeit zu einer knappen Führung, die bis zur Halbzeit hielt. Auffällig bis dahin, war auch die sehr aggressiv agierende Mühlheimer Deckung, die der HSG Torerfolge schwer machte. Leider ließ man sich dadurch beeindrucken, sicherlich auch durch eine zu geringe progressive Bestrafung durch den Unparteiischen.
Für die zweite Halbzeit nahm man sich viel vor und wollte gleich das Spiel wieder offen gestalten. Man konnte jedoch die Gastgeber Abwehr kaum überwinden und scheiterte oft frei am Torwart von Mühlheim. Mit 5 Toren ging man in Rückstand und konnte lange Zeit in der zweiten Hälfte nicht verkürzen. Zu konzeptlos war das Angriffsspiel und gerade in der zweiten Halbzeit kam das Mühlheimer Team über Rechtsaußen zu einfachen Toren. Auch eine teilweise doppelte Manndeckung änderte erst mal nichts an der Situation. Nach und nach ließ aber auch die Konzentration der Gastgeber nach und die HSG kämpfte sich Tor um Tor bis auf zwei Tore heran. Allerdings wurde durch einige zweifelhafte Entscheidungen des Unparteiischen und durch eigene Undiszipliniertheit eine Punkteteilung verspielt.
Als Resümee muss jedoch festgestellt werden, dass die HSG die Punkte selbst verspielt hat durch mangelhaftes Abwehrverhalten, oft konzeptionsloses Angriffsspiel und eine mangelhafte Chancenauswertung.
 
Es spielten: Martin Nath und Mario Keim ( im Tor), Daniel Krauss, Holger Albert, Stephan Fenn, Philipp Girbhardt, Huy Ngyuen, Alex Berz, Gerolf Baum, Can Sümen, Daniel Sponagel, Dirk Altmannsberger, Thomas Seitel