Spielberichte der 2. Damen

09.03.2024 Damen 2 > HSG Dietzenbach II – SV Erlensee 33:13 (18:4)

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Mit einem Kantersieg die nächsten Punkte eingefahren !

Am Samstag traten unsere 2. Damen im Heimspiel gegen die Damen vom SV Erlensee an. Schon im Hinspiel war es gut gelaufen und man hatte Erlensee hoch geschlagen, aber man wollte die Partie nicht auf die leichte Schulter nehmen und ein eben so gutes Spiel abliefern, wie am vergangenen Wochenende gegen den Tabellen 1. Denn Erlensee hat viele erfahrene Spielerinnen in ihren Reihen, die man erste einmal in den Griff bekommen muss. Das Rückspiel sollte, wie auch das Hinspiel, mit einer guten Abwehrleistung und schnellen Kontern geführt und natürlich gewonnen werden. Schon nach 30 Sekunden ging man in Führung durch Ayse Altintas und Alina Götz legte gleich mal nach. Erlensee erzielte zwar kurz darauf den Anschlusstreffer. Jetzt plätscherte das Spiel für die weiteren 4 Minuten so vor sich hin. Unsere Damen hatten viele Pfosten und Lattentreffer, aber eben keinen Torerfolg. Dies sollte erst wieder in der 8. Spielminute zum 4:1 führen. Erlensee legte wieder einen Anschlusstreffer nach, aber jetzt kam der D-Zug der Dietzenbacher so richtig ins Rollen, Tor um Tor gelang nun, vier Treffer in Folge bauten den Abstand immer mehr aus. Erlensee gelang zwar der eine oder andere Nadelstich, also ein Torerfolg. Aber schon legten unsere Mädels nach. Bis zur Halbzeitpause stürmten sie nur in den gegnerischen Spielhälfte und verwandelten Treffer um Treffer. So ging man mit breiter Brust und einem Stand von 18:4 in die wohl verdiente Halbzeitpause. Die geringe Anzahl von Gegentreffern ist natürlich auch unserer wieder extrem starken Torfrau Melanie Held zu verdanken, die alleine in der ersten Spielzeit auf 13 Paraden kam. Was für eine Quote, sie lag da bei 76% gehaltener Bälle und war wie immer der große Rückhalt.

In der Halbzeitpause gab der Trainer die Anweisung, zum einen sich nicht einlullen zu lassen und zum anderen jetzt mal etwas auszuprobieren, verschiedene Varianten zu spielen und etwas zu wagen. Aber auch weiterhin auf die zweite Welle zu gehen und unsere guten Außenspielerinnen mehr ins Spiel zu bringen. Nach der Pause war so ein bisschen die Luft raus, im Ganzen agierten unsere
Mädels nun etwas unkonzentrierter, fahriger, der eine oder andere technische Fehler schlich sich ein. Was bei diesem Spielstand natürlich auch verständlich ist. Aber dies nutzte Erlensee mit den erfahrenen Spielerinnen aus und erzielte nun auch wieder den einen oder anderen Treffer. Der Gast wollte sich nicht einfach geschlagen geben und versuchte jetzt mehr gegenzuhalten und eben Fehler von Dietzenbach für sich zu nutzen. Doch der große Puffer in der 1. Halbzeit machte eine wirklich Aufholjagd fast unmöglich, aber wenn man nur die zweite Hälfte zu beginn betrachtet, bot Erlensee Tor mäßig ein Kopf an Kopf Rennen. Da waren sie deutlich mehr auf Augenhöhe. Jedoch ab der 45. Spielminute hieß es wieder Tor um Tor für unsere Ladies. So dass es am Ende verdient 33:13 stehen sollte. Fast alle Feldspielerinnen der HSG hatten einen Torerfolg zu verzeichnen, jede Spielerin kam also auf ihre Kosten und konnte ihren Teil zum Sieg beitragen. Eine tolle Mannschaftsleistung war das gewesen. Weiter so Mädels, holt euch auch die nächsten zwei Punkte am kommenden Wochenende.

SV Erlensee:
Beatrice Seipel (4 Tor), Sandra Wehling (3), Lara Waschinger, Valentina Angela Castaldi, Samra Kovacevic (1), Isabel Seitz (1), Lisa Heinbach (1), Sina Maasberg-Barnickel (2), Angelika Villwock (1), Göksel Ersoy, Hela Yaqub, Conny-Cassandra Bürgstein, Alessa-Chiara Bürgstein

HSG Dietzenbach II:

Vanessa Sterkel (2), Anna Reichl (3), Ayse Altintas (4), Anna Lewin (4), Melanie Tremmel (1), Tina Zimmer (1), Lena Buchmüller, Franziska Ritter (1), Alina Götz (5), Emma Corvers (4), Martina Zivkovic (1), Myriam Dries-Wegener (6) Im Tor: Melanie Held und Heike Pionk

7 m: 7/5 (HSG) – 2/1 (SV)

2 min.: 0 – 3

Schiedsrichterin: Emmelie Neumann

02.03.2024 Damen 2 > HSG Dietzenbach – HSG Isenburg/Zeppelinheim 27:30 (18:18)

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Ein Unentschieden wäre mehr als verdient gewesen

Am vergangenen Samstag traten die Damen II im Heimspiel gegen den ungeschlagenen Tabellenführer an. Da das Hinspiel lange Zeit ausgeglichen war und man am Ende der Partie knapp mit 4 Toren verloren hatte, wollte man Neu-Isenburg in der heutigen Partie noch einmal ärgern.

Die Mannschaft und der Trainer hatten sich vorgenommen den Gast nicht ins Spiel kommen zu lassen und das Spiel über eine gute Abwehrleistung zu leiten.  Und wie im Hinspiel erzielte Alina Götz gleich das erste Tor- ein Strafwurf- für Dietzenbach und sie sollte am Ende der Partie beste Dietzenbacher Werferin mit 11 Toren sein, davon 5 aus dem Feld und 6 Strafwürfen. Eine tolle Leistung. Natürlich legte Neu-Isenburg wenig später nach und glich aus. Doch je länger das Spiel lief, desto besser kamen unsere HSG Spielerinnen ins Spiel und die anfängliche Nervosität legte sich. Neu-Isenburg ging nun immer mal wieder in Führung aber konnte sich nicht wirklich absetzen. Zum einen lag das an der immer besseren Absprache in der Abwehr und dem immer flüssigeren Angriff. Und natürlich hielt die Dietzenbacher Torfrau Melanie Held wieder beeindruckend gut und sorgte dafür, dass der Abstand nicht größer wurde. Auch weil sie den einen oder anderen wichtigen 7 m Strafwurf zusätzlich hielt. In der 19. Minute nahmen die Gäste die erste Auszeit, man merkte, mit dieser Gegenwehr hatten sie nicht gerechnet. Nun aber lief es immer besser für unsere Mädels, denn sie konnten erst ausgleichen und dann sogar kurz vor Ende der ersten Spielzeit in Führung gehen. Aber der Gast würde nicht auf dem 1.Platz in der Tabelle stehen, wenn sie nicht immer wieder nach einer Lösung suchten und natürlich auch finden. Die Dietzenbacher machten es dem Gast wirklich schwer, in sein Tempospiel zu kommen und ihre Angriffsleute so richtig in Szene zu setzen. Immer wurden von Neu-Isenburg Spielzüge angesagt, aber da man sich im Training auf die eine oder andere Variante vorbereitet hatte, mussten diese immer wieder von Neu-Isenburg abgebrochen werden. In der 29. Minute gelang endlich der verdiente Führungstreffer durch die Dietzenbacher Spielerin Emma Corvers und kurz darauf verwandelte Neu-Isenburg den nächsten Treffer zum Ausgleich. Mit einem Pausenstand von 18:18 war das Spiel so zu sagen wieder auf Null gestellt.

Hoch motiviert und absolut zufrieden mit der abgerufenen Leistung gingen unser Dietzenbacher Frauen in die 2. Halbzeit. Und Carolyn Fleischer erzielte gleich mal das 19:18 Torerfolg. Doch schon kam wieder der Ausgleichtreffer. Aber Neu-Isenburg musste wirklich viel aufbieten und sich jeden Torerfolg hart erarbeiten. Das Spiel war auch noch in Minute 44. offen, doch jetzt kippte das Momentum leider etwas zu Neu-Isenburg. Dietzenbach spielte nicht schlechter, aber sie hatten jetzt ein bisschen Pech im Abschluss oder machten auch einfach mal einen technischen Fehler. Was sicherlich dem hohen Tempo des Spiels geschuldet war. In Minute 46. konnte Neu-Isenburg gerade einmal mit zwei Toren in Führung gehen. Was aber sind schon eine zwei Tore Führung im Handball und da unsere Mädels bekanntlich nicht aufgeben, kämpften sie um jeden Ball und um jede Aktion. In Minute 52 waren es zum ersten Mal 3 Tore für den Gast. Aber niemand ließ den Kopf hängen, man hatte so viel investiert und glaubte noch immer an einen Sieg oder wenigstens an ein Unentschieden, was wohlverdient gewesen wäre. Aber der Handball-Gott stand diesmal nicht auf der Seite von Dietzenbach und leider musste man sich am Ende mit einer Niederlage zufriedengeben. Es war eine knappe Partie, die jederzeit auch anders hätte ausgehen können. Man muss aber sagen, dass die Partie von beiden Mannschaften fair gespielt wurde und der Schiedsrichter sorgte mit einer guten Übersicht für viel Ruhe im schnellen und hitzigen Spiel.

Natürlich hingen nach dem Abpfiff die Köpfe der Dietzenbacher Spielerinnen nach unten, aber ihr könnt wirklich stolz auf euch sein, so eine tolle Leistung auf den Platz gebracht zu haben und absolut mithalten zu können mit dem Aufsteiger der diesjährigen Saison. Hut ab und weiter so.

HSG Neu-Isenburg/Zeppelinheim: Nele Knitter, Maria Schweitzer (3), Martina Stöhr (1), Anna Bartels (5), Nele Wehrmeyer, Franziska Beckmann (7), Loretta Theis, Alea Förster (1), Caroline Conrath (2), Paulina Herweg, Carolin Jendricke (4), Julia-Rebecca Leber (5), Sarah Sturm (2)

HSG Dietzenbach II: Lara Kircher (1), Vanessa Sterkel (2), Anna Reichl, Ayse Altintas, Anna Lewin (2), Sarah Spanheimer (4), Melanie Tremmel, Carolyn Fleischer (3), Lena Buchmüller, Alina Götz (11), Emma Corvers (3), Stefanie Riehl (1), Tor: Melanie Held, Heike Pionk

7 m: 6/3 – 6/6

2 min.: 3 – 3

Schiedsrichter: Peter Lanzendörfer

24.02.2024 Damen 2 > HSG Maintal – HSG Dietzenbach II 24:27 (12:15)

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Revanche geglückt !!!

Das Hinspiel im letzten Jahr in Dietzenbach ging nach Führung zur Halbzeit mit deutlichen 9 Toren verloren, und nach diesem weggeworfenen Spiel war allen klar, dass man sich größtenteils selbst geschlagen hatte. Die HSG Maintal ist eine Mannschaft auf Augenhöhe, und wenn man seine eigenen Stärken ausnutzt und die technischen Fehler sowie den Frust in der Kabine lässt, haben unsere 2. Damen gegen diesen Gegner durchaus eine Chance.

Mit der ärgerlichen Niederlage im Kopf und trotz Krankheitswelle erstaunlich vollem Kader machten sich die Mädels auf den Weg nach Maintal, um zu beweisen, dass das Hinspiel ein Ausrutscher war, und dass sie es besser können. Schon beim Aufwärmen wurde deutlich, dass die Dietzenbacherinnen deutlich in der Überzahl waren, nur 9 Maintaler Mädels erschienen auf der Platte, doch Trainer Giuseppe Spinola warnte sofort, dass auch wenige Maintaler Gegnerinnen nicht zu unterschätzen seien.

Pünktlich wurde angepfiffen, und obwohl Sarah Spanheimer nach 35 Sekunden das erste Tor für Dietzenbach gelang, wurde schnell klar, dass die Warnung des Trainers nicht unbegründet gewesen war. Immer wieder gelang es Maintal, die teils unglücklich agierende 5-1 Abwehr der Dietzenbacherinnen durch geschickte Anspiele an den Kreis zu überwinden. Gegen die freien Würfe von 6 Meter konnte auch Torfrau Melanie Held nichts ausrichten, und so gingen die Gastgeberinnen schnell mit einem 3 Tore Abstand in Führung. Durch Tore von Anna Lewin, Lena Buchmüller, Alina Götz und Emma Corvers konnten die Dietzenbacher verhindern, dass Maintal die Führung weiter ausbaute, doch viele technische Fehler und Ballverluste im Angriff erinnerten an das verlorene Hinspiel.

Trainer Giuseppe Spinola versuchte seine Mädels lautstark von der Bank aus zu dirigieren, allerdings mit nur mäßigem Erfolg, und so nahm Dietzenbach ein wenig frustriert in der 17.Minute beim Spielstand von 9:6 die erste Auszeit. Die Auszeit brachte ein wenig Ruhe in das fahrige Dietzenbacher Spiel, Myriam Dries-Wegener mit einem Dreierpack innerhalb von 4 Minuten sowie Vanessa Sterkel mit einem Tor und eine verbesserte Abwehr brachten die Wende. In der 21. Minute hatte Dietzenbach zum 10:10 ausgeglichen und zwang die Gastgeberinnen zur ersten Auszeit.

Dietzenbach stellte von der nicht optimal funktionierenden 5-1 Abwehr um auf 6-0, und auf einmal lief es. Der Maintaler Angriff rannte sich ein ums andere Mal in der Abwehr fest, und dem Dietzenbacher Angriff mit Myriam Dries-Wegener mit einem Sahne-Tag, sowie Stefanie Riehl und Emma Corvers gelang ein Tor ums andere. Die Halbzeit kam beinahe ein wenig ungelegen, denn Dietzenbach hatte gerade einen Lauf, und Maintal gelang zu diesem Zeitpunkt im Angriff nicht viel. Mit einem 12:15 ging es in die Kabine.

Für beide Mannschaften war nichts gewonnen oder verloren, und so wurde die zweite Halbzeit hart umkämpft. Beide Abwehrreihen packten ordentlich zu, während Lena Rosenberg auf Maintaler Seite mit 3 verwandelten 7 Metern sowie Vanessa Sterkel für die Dietzenbacher mit 4 Toren innerhalb von 15 Minuten glänzten. Zupackende Maintaler Mädels verhinderten, dass das überlegene Dietzenbacher Spiel vom Ende der ersten Halbzeit wieder in Fahrt kam. Ein inzwischen heiserer Giuseppe Spinola von der Dietzenbacher Bank musste mit ansehen, wie der Dietzenbacher Vorsprung schwand und Maintal in der 47.Minute durch Kristina Roth zum 20:20 ausglich.

Aber Dietzenbacher Mädels geben nicht auf. Unbeeindruckt vom Ausgleich und mit einer lauten Bank sowie ein paar mitgereisten Fans auf der Tribüne im Rücken gaben die Mädels noch einmal Gas. „Jungseniorin“ Vanessa Sterkel spielte so stark auf, dass sie zwischenzeitlich manngedeckt wurde (Respekt!), und auch Alina Götz stellte ein ums andere Mal ihre Torgefährlichkeit unter Beweis. Torfrau Melanie Held hielt einige wichtige Bälle, und so konnten sich die Dietzenbacher Mädels 5 Minuten vor Ende von unermüdlich kämpfenden Gegnerinnen mit einem deutlichen 5-Tore Vorsprung absetzen.

Beide Teams gaben Vollgas bin zum Schluss, und die Revanche für das verlorene Hinspiel war den Dietzenbacherinnen nicht mehr zu nehmen. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und unerschütterlicher Moral bis zum Schluss gingen die 2 hart umkämpften Punkte mit 24:27 nach Dietzenbach.

Mädels, das war saustark!

HSG Maintal:
Larissa Kopmann, Lara Gouder (4), Tabea Günzel (2), Franziska Schluchter (1), Selina Berdux, Lena Rosenberg (4), Lena Rether (6), Nadine Hermann (1), Kristina Roth (6);

HSG Dietzenbach:
Lara Kircher, Vanessa Sterkel (7), Anna Lewin (2), Sarah Spanheimer (2), Melanie Tremmel, Lena Buchmüller (2), Franziska Ritter, Alina Götz (3), Emma Corvers (3), Stefanie Riehl (2), Martina Matas (1), Myriam Dries-Wegener (5), Melanie Held (Tor), Birgit Horst (Tor);

7m: 7/9 – 1/1

2 Minuten: 1 – 1

Schiedsrichter: Reinhard Pitterling

17.02.2024 Damen 2 > HSG Dietzenbach II – SG Bruchköbel II 32:14 (16:8)

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Die Damen belohnen sich und den Trainer mit den nächsten Punkten

Am vergangenen Samstag traten die Damen II im Heimspiel gegen die SG Bruchköbel II an. Das Hinspiel hatte man mit 3 Toren Abstand gewonnen, aber es war ein hartes Kopf an Kopf Rennen gewesen. Das wollte man diesmal unbedingt verhindern, die Damen wollten gleich von Anfang konzentriert spielen und über eine gute Abwehrleistung das Spiel gewinnen.

Mit einer lautstarken Unterstützung der Oberliga-Damenmannschaft aus Bürgel auch „Berler Milchkühe“ genannt sollte dies gelingen.
Dies zeigten unsere Damen wirklich von Anfang an. Sie sprachen viel miteinander, stimmten sich ab und übergaben prima. In den ersten Minuten legte unser Angriff auch gleich mal zwei Tore vor, mit Sarah Spanheimer und Emma Corvers. Doch Bruchköbel gelangen drei Treffer in Folge, doch das konnten wir auch, so stand es nach 7 Spielminuten 5:3. Bruchköbel erhielt einen Strafwurf der aber von unserer Torfrau Melanie Held super gehalten wurde. Jetzt schien ein Ruck durch unsere Mädels zu gehen und sie kamen immer besser ins Spiel.
Der Angriff von Bruchköbel konnte einfach nicht seine Werfer ins Spiel bringen und wurde immer wieder zu technischen Fehlern gezwungen oder zu Würfen die unsere Torfrau ohne Probleme abwehren konnte. So nahm Bruchköbel nach 17 Minuten eine Auszeit. Die Auszeit zeigte Wirkung und nun gelang dem Gast der eine oder andere Wurf, doch ab Minute 26 rollte der D-Zug nur noch auf das Tor von Bruchköbel zu und man erzielte Treffer um Treffer. Mit einem richtig guten Halbzeitergebnis von 16:8 ging man in die wohlverdiente Pause.

Jetzt nur nicht in der zweiten Spielzeit einbrechen, nur nicht das Spiel noch aus der Hand geben, dachten sich alle. Es sollte weiter so konzentriert gespielt werden. Und wirklich, nach der Pause konnten unsere Mädels noch drei weitere Tore in Folge machen. Wenn Bruchköbel mal ein Tor nachlegte, erhöhten sie gleich wieder. Der Abstand wurde immer größer. Da das Spiel sehr schnell war, wurde auch munter auf unserer Seite durchgewechselt, was dem Spielfluss aber keinen Abbruch tat. Es war ein Tag, an dem einfach fast alles gelang und vieles wirklich gut war. Die Dietzenbacher Torfrau vernagelte den Kasten und der Angriff erzielte weitere Tore. Die letzten 10 Spielminuten plätscherte das Spiel zwar etwas dahin, Bruchköbel hatte keine Gegenwehr mehr und Dietzenbach nicht mehr die volle Konzentration. Aber der Abstand war so weit ausgebaut, dass man ruhig ein wenig Tempo rausnehmen konnte und das eine oder andere probieren.

Am Ende sollte es 32:14 stehen. Unsere Mädels bzw. unsere Torfrau hatten in der 2. Halbzeit lediglich 6 Treffer zugelassen. Insgesamt kam Melanie Held auf 19 Paraden und damit auf eine Quote von fast 60%. Chapeau kann man da nur sagen.

Noch ein bißchen mehr Statistik, insgesamt hatten unsere Damen im ganzen Spiel nur 12 technische Fehler und bis auf zwei Spielerinnen hatte jede einen Torerfolg. Das zeichnete das Spiel wirklich aus, dass jede zum Zug kam und ablieferte.

Ein wirklich sensationelles Spiel, wo unsere Mädels mal wieder zeigen konnten, was sie alles schon drauf haben.

Weiter so!!!! und nochmals vielen Dank nach Bürgel für die diese fantastische Unterstützung.

SG Bruchköbel II: Jule Hoffmann (2 Tore), Hanna Demuth, Jelena Burggraf (2), Svenja Täufer 2), Amy Shannen Mader, Johanna Hasselmann, Anna-Lena Goldacker, Katharina Forbich (1), Merle Kulcsar, Line Debrier (1), Nancy Fernandez-Ernst (3), Antonia Jennifer Chilla (1), Anna-Lena Herwig (1), Simone Scherer;

HSG Dietzenbach II: Lara Kirchner (1 Tor), Vanessa Sterkel (3), Ayse Altintas (2), Anna Lewin (3), Sarah Spanheimer (4), Melanie Tremmel, Lena Buchmüller, Alina Götz (6), Emma Corvers (4), Stefanie Riehl (1), Talia Telli (2), Myriam Dries-Wegener (6) Tor: Melanie Held und Heike Pionk

7 m: 3/1 – 3/2

2 min.: 1 – 0

Schiedsrichter: Tom Grunwaldt und Christian Hildebrand

03.02.2024 Damen 2 > TGS Seligenstadt – HSG Dietzenbach II 33:28 (20:16)

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Ähnlicher Spielverlauf, wie beim Hinspiel

Am vergangenen Samstag traten die Damen II im Auswärtsspiel gegen den Tabellenzweiten der TGS Seligenstadt an. Man hatte in der Woche gut und konzentriert trainiert und ging guten Mutes in diese Partie, auch wenn man wusste, dass das kein Selbstläufer werden würde. Hier musste man 100% abliefern, um Punkte mitnehmen zu können.

Schon nach 30 Sekunden gelang unseren Damen das 0:1 durch Emma Corvers, ein toller Auftakt. Aber natürlich legte Seligenstadt gleich nach und ging sogar noch in Führung. Für die nächsten Spielminuten war es wirklich ein ausgeglichenes Spiel auf Augenhöhe. Die Abwehr unserer Damen funktionierte sehr gut, arbeitete konzentriert und sehr agil. Das kostete aber auch sehr viel Kraft, nach 14 Spielminuten ging der einen oder anderen Dietzenbacher Damen die Puste aus und es musste gewechselt werden. Jetzt verlor man ein bisschen die Aggressivität und das frühe Annehmen der gegnerischen Spielerinnen, dadurch konnte Seligenstadt ein ums andere Tor erzielen. Immer mehr setzte sich die TGS ab, zwar waren es in der ersten Halbzeit nicht mehr als 5 Treffer unterschied. Aber nun rannte man immer nur Hinterher und warte den Anschluss, konnte aber nicht mehr ausgleichen. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit konnte Anna Lewin mit einem verwandelten Strafwurf noch auf 20:16 ran rücken.

Nach der Pause kam gleich Seligenstadt wieder ins Spiel und unsere Damen wurden etwas kalt erwischt. Doch wie immer, Aufgeben ist keine Option. Sie kämpften sich wieder ran und nun wurde der Gastgeber unruhig und nahm bereits nach 6 Minuten die Auszeit. Vielleicht sollte doch etwas heute drin sein? Nach der Auszeit konnte Alina Götz noch ein weiteres Tor für Dietzenbach erzielen, nur noch zwei Treffer und der Ausgleich war da. Unsere Damen kämpften wacker, jedoch Seligenstadt hatte einfach mehr Erfahrung, spielte die Angriffe länger durch, ließ sich auch in Unterzahl nicht die Butter vom Brot nehmen. Der Abstand wuchs wieder auf 4 bis 5 Treffer an. Mit jeder gespielten Minute wurde es für unsere Mädels nun schwieriger in der verbleibenden Restspielzeit noch den eigentlich verdienten Ausgleich zu erzielen. Immer wieder spielte man gute Aktionen, lange Pässe, die zum Konter führten oder lange Angriffe, die leider nicht immer zum Tor führten, aber eben gut gespielt waren. Wie gesagt, Seligenstadt ließ an diesem Tag nichts mehr anbrennen und gewann die Partie mit 33:28 Toren.

Das Ergebnis ist eigentlich etwas zu hochausgefallen, denn beide Mannschaften waren wirklich spielerisch auf Augenhöhe und Seligenstadt hatte nur ein bisschen die Nase vorn oder einfach den besseren Tag erwischt. Außerdem soll auch noch Melanie Held erwähnt werden, die wieder ein Bombenspiel gemacht hat. Denn am Ende hatte sie 21 Paraden auf ihrem Konto. Kopf hoch, wirklich gut gekämpft, vieles gut umgesetzt. Das nächste Mal wird Seligenstadt geschlagen.

TGS Seligenstadt:
Sabrina Lorentz, Louis Mignon Ohlig (10), Alina Krause (8), Lenia Beike, Ronja Rohe, Isabella Conti (5), Marion Stöhrer (2), Dominique Dertinger-Kegel (1), Maja Krause (2), Miriam Dickopf (3), Emily Röhl (2)

HSG Dietzenbach II:
Lara Kircher (1), Ayse Attintas, Anna Lewin (7), Sarah Spanheimer (7), Melanie Tremmel (2), Tina Zimmer, Lena Buchmüller, Alina Götz (8), Emma Corvers (1), Myriam Dries-Wegener (2); Im Tor: Melanie Held und Heike Pionk

7 m: 9/7 – 5/4
2 min.: 1 – 3

21.01.2024 Damen 2 > SG Hainhausen – HSG Dietzenbach II 28:23 (14:8)

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Alte Muster wieder da

Das Hinspiel hatte man zu Hause verloren, also war man eigentlich gewarnt, dass es im Auswärtsspiel nicht leicht werden würde. Im Training unter der Woche war man voll motiviert und hatte sich auf einige Varianten des Gegners konzentriert. Doch irgendwie war das nicht unser Tag oder unsere Uhrzeit oder wir hatten zu viel von unserer Nationalmannschaft übernommen, die ja am Vortag spielten. Denn unsere Abwehr war das erste Mal seit langem wieder schwach, der Angriff eigentlich nur in Einzelaktionen vorhanden, aber wie auch beim Nationalteam, war die Torposition bestens besetzt und der große Rückhalt. Doch fangen wir von vorne an. Hainhausen ging gleich einmal in Führung, wir legten  zwar durch Alina Götz nach, doch dann kam erst einmal ein 3 zu 0 Lauf der Heimmannschaft. Erst durch einen Strafwurf, den ebenfalls Alina Götz verwandelte, konnten wir wieder aufschließen, zum 4:2. Danach erzielten beide Mannschaften immer wieder ein Tor. Das Spiel plätscherte so dahin. Nach 15 Spielminuten konnte unsere Torfrau Lisa Kamps einen Strafwurf parieren und Anna Lewin kurz darauf das 6:5 für die HSG erzielen. Doch wieder erhielt Hainhausen einen Strafwurf zuerkannt, wieder konnte unsere Torfrau den Wurf abwehren. Das war sensationell. Doch schon erzielte der Gastgeber wieder zwei Tore im Anschluss. Dietzenbach nahm die Auszeit, um wieder Ruhe in das Spiel zu bekommen, das immer fahriger wurde. Kurz darauf konnte Myriam Dries-Wegener den Anschlusstreffer machen und unsere Torfrau schon wieder mit einer Glanzparade den nächsten Strafwurf abwehren. Doch auch das sollte wieder nichts nützen. Denn Hainhausen gelang in 4 Minuten ein 4:0 Lauf. Wieder hatte sich der Gastgeber ein Stück weit abgesetzt, bedingt durch verlorene Bälle im Angriff, schlechte Zuspielversuche an den Kreis oder technische Fehler. Die HSG machte Hainhausen stark, die immer wieder von unseren Fehlern profitierten. Mit einem 14:8 Stand ging man in die Halbzeitpause. Im Handball ist bei diesem Stand noch lange nicht alles verloren, aber jetzt musste das ganze konzentrierter gespielt werden. Nach der Pause ging es aber gleich wieder so weiter, kein richtiger Abwehrblock und im Angriff vertändelte Bälle. Wieder konnte zwar unsere Torfrau durch einen parierten Strafwurf glänzen und  sich immer wieder durch gute Paraden zeigen. Aber im Angriff haperte es weiterhin. Es war auch leider egal, wie der Trainer der HSG wechselte, keiner war so wirklich wach oder fokussiert und manchmal war es einfach nur verkrampft. Die Verunsicherung bei unsere Spielerinnen war nicht zu übersehen. In der 42. Minute wechselten wir bei einem Strafwurf die Torfrau Stefanie Riehl stand nun im Tor. Auch sie zeigte eine gute Leistung, konnte das Tor aber nicht verhindern. Beim Stand von 20:13 nahm Dietzenbach die nächste Auszeit.

Jetzt agierte unsere Abwehr etwas offensiver und direkter. Daher gelang es der HSG immer mehr Bälle des Gegners abzufangen. Der eine oder andere Tempogegenstoß konnte gelaufen werden. Man schloss wieder ein wenig auf den Gegner auf. In der 54. Spielminute erhielt die SG Hainhausen wieder einen Strafwurf, die Dietzenbacher Torfrauen wechselten wieder zurück und Lisa Kamps stand wieder zwischen den Pfosten und konnte mit einer spektakulären Parade das Tor verhindern. Aber Dietzenbach konnte an diesem Tag nur noch ein bisschen Schönheitskorrektur betreiben und die zweite Halbzeit für sich entscheiden. Das Spiel noch zu drehen war zu keiner Zeit gegeben. Was eigentlich sehr schade war, denn der Gastgeber war spielerisch wirklich nicht besser. Dieses Spiel sollte so schnell wie möglich abgehakt werden, damit man am kommenden Samstag wieder seine gewohnt gute Leistung aufs Parkett bringen kann. Also Kopf hoch, neues Spiel, neues Glück!!!!!

Spielerinnen der SG Hainhausen:
Leah Rosenbaum (2 Tore), Sophie Kappatsch (5), Mira Rosenbaum (6), Selina Scherling, Katharina Ochs (4), Luisa Müller, Emma-Pauline Stock (2), Leonie Mahr (6), Sarah Eimuth (1), Karolina Bierszacka, Laura Klisanic (1), Vanessa Kremin, Silke Neumann, Lena Krämer (1)

Spielerinnen der HSG Dietzenbach II:
Lara Kircher, Vanessa Sterkel (1 Tor), Ayse Altintas, Anna Lewin (3), Sarah Spanheimer (6), Melanie Tremmel (1), Carolyn Fleischer (2), Tina Zimmer, Alina Götz (7), Emma Corvers, Stefanie Riehl, Myriam Dries-Wegener (3) Im Tor: Lisa Kamps und Stefanie Riehl

7 m: 8/3 – 2/2
2 min.: 1 – 2

 

03.12.2023 Damen 2 > HSG Obertshausen/ Heusenstamm – HSG Dietzenbach II 22:25 (9:12)

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Hart erkämpfter Sieg

Das letzte Spiel vor der Weihnachtspause mussten unsere zweiten Damen bei der HSG Obertshausen/Heusenstamm antreten. Nach der knappen Niederlage gegen den Tabellenersten am letzten Wochenende ging es dieses Mal also gegen den für seine harte Spielweise bekannten Tabellenzweiten.

Die vor den Damen II spielenden Herren II sowie viele mitgereiste Unterstützer sorgten für gute Stimmung in der Halle, auch wenn das von den Gastgebern verkaufte Bier überraschenderweise leider nur vor Halle getrunken werden durfte. Beide Teams taten sich anfangs sehr schwer, das erste Tor der Partie und damit die Dietzenbacher Führung fiel erst in der 8. Minute durch Anna Lewin. Danach fanden beide Mannschaften besser ins Spiel, und nach ca. 20 Minuten konnte sich die HSG Dietzenbach durch 3 schnelle Tore von Alina Götz sowie ein Tor von Lara Kircher mit einem 4 Tore Vorsprung (5:9) ein wenig absetzen. Diesen Vorsprung ließen sich die Dietzenbacher nicht mehr nehmen, und es ging mit 9:12 in die Pause.

Dietzenbach II kam hoch motiviert zurück auf die Platte und konnte nach der Pause die HSG Obertshausen/Heusenstamm schnell überrennen und in der 37.Minute mit 11:17 deutlich in Führung gehen. Obertshausen/Heusenstamm reagierte mit einer Auszeit, konnte aber gegen die schnelleren Aktionen der Dietzenbacher kein wirksames Konzept entwickeln, und so wurde in der Abwehr das eine ums andere Mal hart zugegriffen, um die Spielzüge der anstürmenden Gegnerinnen zu unterbrechen. In einer von Siebenmetern und Verwarnungen dominierten Schlussviertelstunde schmolz der sichere 6 Tore Vorsprung der Dietzenbacher Gäste bis auf ein 20:21 dahin, wobei die meisten Tore der Hausherrinnen durch verwandelte Siebenmeter von Tanja Keller erzielt wurden, aus dem Spiel heraus gelang Obertshausen/Heusenstamm nicht viel. Doch die Dietzenbacher ließen sich trotz vieler harter Zweikämpfe das Spiel nicht aus der Hand nehmen, und angefeuert vom wie immer lautstarken Trainer Giuseppe Spinola auf bzw. neben der Dietzenbacher Bank sowie dem mitgereisten Publikum wurde der knappe Vorsprung verteidigt und wieder ausgebaut. Sarah Spanheimer, Franziska Ritter und Alina Götz verwandelten die sich ihnen bietenden Torchancen, und mit einer überragenden Melanie Held im Dietzenbacher Tor sowie Lisa Kamps als erfolgreichen 7m Killer sicherten sich die Dietzenbacher einen 22:25 Sieg und damit wichtige zwei Punkte.

Weiter so, Mädels, lasst euch nicht durch harte Abwehraktionen verunsichern, sondern macht weiter euer Ding!

Das nächste Spiel der Damen II nach der Weihnachtspause findet am 21.01.2024 um 14:00 Uhr bei der SG Hainhausen statt.

HSG Obertshausen/Heusenstamm:
Jasmin Kandjera, Vanessa Demel (2), Julia Meier, Tanja Keller (9), Marlene Nahlik (6), Antonia Götz (4), Martina Schmidt-Dengler, Jessica Flegler, Evelyn Hanikel (1), Alicia Burkhard, Alissa Pleß

HSG Dietzenbach:
Lara Kircher (2), Ayse Altintas, Anna Lewin (6), Sarah Spanheimer (3), Melanie Tremmel (2), Carolyn Fleischer, Stefanie Riehl, Lena Buchmüller, Franziska Ritter (4), Alina Götz (8), Melanie Held (Tor), Lisa Kamps (Tor)

Siebenmeter:
10/11 – 4/6

Zeitstrafen:
4 – 5

Schiedsrichter: Kai Schäfer

25.11.2023 Damen 2 > HSG Isenburg/ Zeppelinheim – HSG Dietzenbach II 24:19 (12:11)

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Ein Unentschieden wäre verdient gewesen

Am vergangenen Samstag traten die Damen II im Auswärtsspiel gegen den Tabellenführer an. Bisher hatte Neu-Isenburg/Zeppelinheim nur einen Punkt abgegeben. Ein Sieg war daher unwahrscheinlich, aber unsere Mädels wollten sie dann doch ein wenig ärgern und man hatte sich schon etwas vorgenommen, so daß Alina Götz mal gleich für Dietzenbach das erste Tor im Spiel erzielte und das nach fast 3 Minuten Spielzeit. Die Partie war von beiden Mannschaften etwas fahrig in der Anfangsphase. Viele Paraden, viele Ballverluste, sehr viel Hektik. So daß Neu-Isenburg/Zeppelinheim auch sofort nach 10 weiteren Sekunden den Ausgleichstreffer erzielte. Leider wurde von Dietzenbach dann ein Strafwurf nicht verwandelt, was in diesem Spiel leider immer wieder passieren sollte. Der Gastgeber konnte sich dann in den nächsten Minuten etwas absetzen und führte in der 20. Spielminute 8:3. Aber unsere Mädels geben ja nie auf, also erzielten sie gleich mal wieder 3 Treffer in Folge und schon sah das Ergebnis wieder besser aus und Neu-Isenburg/Zeppelinheim nahm eine Auszeit. Das ging dem Gastgeber jetzt einfach zu schnell. Das es wieder ein engeres Spiel wurde, war unserer wirklich guten Abwehr zu verdanken und natürlich der Rückhalt in jedem Spiel, unsere Torfrau Melanie Held. Ein wahrer Fels im Tor, an der so viel nicht vorbeikommt. Aber auch nach der Auszeit war das Spiel nun mehr in unserer Hand, immer besser kämpfte man sich in die Partie. Kurz vor der Pause erzielte Franziska Ritter den verdienten Ausgleichstreffer. Leider gelang Neu-Isenburg/Zeppelinheim noch ein Tor, so daß sie mit einer wirklich knappen Führung in die Halbzeitpause gingen.
Das war aber schon einmal eine tolle erste Halbzeit unserer Damen. In der zweiten Hälfte machten beide Mannschaften dort weiter, wo sie aufgehört hatten. Immer auf Augenhöhe. Bis in Minute 48. das Spiel leider kippte. Es schlichen sich ein paar Fehler in Abwehr und Angriff ein, es kam zu vielen Pfosten und Lattentreffern, während Neu-Isenburg/Zeppelinheim ein Tor nach dem anderen machte und auch noch ein paar Tempogegenstöße laufen konnte, von denen aber ein paar von unserer Torfrau vereitelt wurden. Am Ende hatte Melanie Held 21 Würfe pariert, davon ein paar wirklich knifflige Dinger. Auch Lisa Kampfs hatte bei zwei Strafwürfen noch eine Einsatzzeit, bei der es ihr sogar gelang, einen wirklich guten Wurf zu halten. Aber gegen den Tabellenführenden darf man einfach nicht nachlassen, das bestrafte Neu-Isenburg/Zeppelinheim sofort und sie setzen sich immer mehr ab. Am Ende sollte es 23:19 für die Heimmannschaft stehen, etwas zu hoch für meinen Geschmack. Für den Willen und Einsatz hätten unsere Mädels an diesem Tag wirklich ein Unentschieden verdient gehabt. Macht nichts,

Kopf hoch, es gibt ein Rückspiel.

HSG Neu-Isenburg/Zeppelinheim:
Nele Knitter, Maria Schweitzer (4 Tore), Martina Stöhr, Anna Bartels, Nele Wehrmeyer, Franziska Beckmann (4), Loretta Theis, Alea Förster (1), Caroline Conrath (1), Burcu Sahin (2), Paulina Herweg, Carolin Jendricke (6), Julia-Rebecca Leber (3), Sarah Sturm (2)

HSG Dietzenbach II:
Lara Kircher, Vanessa Sterkel (1 Tor), Sarah Spanheimer (1), Melanie Tremmel, Carolyn Fleischer (2), Lena Buchmüller, Lena Marie Kaupp, Franziska Ritter (7), Alina Götz (3), Stefanie Riehl (5) Im Tor: Melanie Held und Lisa Kamps

7 m: 6/4 – 4/1

2 min.: 0 – 0

Schiedsrichter: Gregor Wagner

19.11.2023 Damen 2 > HSG Preagberg II – HSG Dietzenbach II 24:25 (13:12)

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Sieg in letzter Sekunde

Gestern mussten unsere 2. Damen im Auswärtsspiel gegen die HSG Preagberg antreten. Schon nach 30 Sekunden stand es 1:1. Carolyn Fleischer erzielte für die Dietzenbacher das erste Tor dieses Spieles und sie sollte auch das letzte Tor in diesem Spiel machen. Doch gemach, gemach – das hat ja noch ein wenig Zeit. Nach zwei weiteren Spielminuten zog Preagberg davon. Unsere Damen zogen zwar immer wieder nach, aber der Gastgeber lag fortwährend in Führung. Man befand sich aber immer im Rückstand. Der sich immer zwischen 2 und 3 Toren bewegt. Also immer noch machbar. Unsere Damen mussten sich erst in die Partie hineinkämpfen. Die Abwehr funktionierte noch nicht optimal, man blieb noch unter seinen Möglichkeiten. In der 20. Minute gelang es Melanie Held im Tor einen Strafwurf von Preagberg zu parieren. Überhaupt war sie wieder ein großer Rückhalt in diesem Spiel, wie auch in den vergangenen Partien. Unsere Mädels kämpften sich bis zur Halbzeitpause auf einen Treffer heran. Leider gelang dem Gastgeber gleich nach Wiederanpfiff das nächste Tor. Danach konnten Preagberg gleich noch einen Strafwurf verwandeln, wieder waren es also 3 Tore Rückstand. Doch konnte die Dietzenbacher Torfrau einen weiteren Strafwurf vereiteln, sodass der Abstand nicht zu groß werden sollte und drei weitere Minuten später sollte ihr das noch einmal gelingen. Doch noch immer konnte Dietzenbach nicht wirklich aufschließen, der Abstand von 3 bis 4 Toren sollte bis in die 40. Spielminute bestehen bleiben. Jetzt langsam, mit kleinen Schritten erzielte Dietzenbach ein Treffer nach dem anderen zum Anschluss. Endlich in Minute 44. Der verdiente Ausgleich zum 19:19 und kurz darauf konnte Anna Lewin den ersten Führungstreffer nach der 1. Minute erzielen.
Jetzt wurde Preagberg nervös und nahm eine Auszeit. Doch kurz darauf wurde auch der nächste 7 m Wurf von ihnen nicht verwandelt. Die Heim-Mannschaft verzweifelte langsam. Das merkten unsere Damen. Jetzt hieß es konzentriert bleiben. Unsere Mädels gingen sogar mit zwei Toren in Führung. In Minute 53 nahm Dietzenbach eine Auszeit. Man schwor die Mannschaft noch einmal ein, weiter konzentriert zu bleiben und das man das Spiel jetzt über die Abwehr gewinnen mußte. Die Abwehr war der Schlüssel zum Erfolg.
Unsere Vanessa Sterkel nahm sich dieser Aufgabe herausragend, sie leitet die Abwehr und führte sie. Wieder konnte die Dietzenbacher Torfrau einen Strafwurf abwehren und damit das Unentschieden halten. Doch leider sollte die Heimmannschaft in der 57. Minute in Führung gehen. Aber unsere Mädels geben nicht auf, sie geben nie Auf. Eine unglaubliche Stärke dieser Mannschaft.
Mittlerweile war die 59. Spielminute angebrochen, Alina Götz konnte für Dietzenbach einen Strafwurf verwandeln. Überhaupt machte Alina ein tolles Spiel, denn bis auf einen verwandelte sie alle Strafwürfe und sie wurde an diesem Spiel Torschützenkönigin. Am Ende sollte sie 11 Tore gemacht haben. So zurück zum Spiel. Jetzt war Preagberg wieder in Ballbesitz und eigentlich hätten sie einfach die Uhr runterspielen können. Doch das taten sie zum Glück nicht. Dadurch konnte Dietzenbach den Ball noch einmal abfangen, der abgefangene Ball ging zu Tina Zimmer auf Außen und sie passt auf Carolyn Fleischer die zum Tempogegenstoß gelaufen war auf die andere Seite. Carolyn Fleischer nutzte die letzten Sekunden des Spiels zum alles entscheidenden Siegtreffer. Unsere Mädels gewannen in der wirklich letzten Sekunde dieses Spiel. Ein Unentschieden wäre aber auch verdient gewesen. Aber für die kämpferische
Leistung hatten sie den Sieg verdient.

Einfach Spitzenklasse, weil sie nie aufgeben. Aber etwas weniger spannend wäre auch schön.

Es spielten:

HSG Dietzenbach II: Vanessa Sterkel (2 Tore), Ayse Altintas, Anna Lewin (1), Sarah Spannheimer (1), Melanie Tremmel, Carolyn Fleischer (5), Tina Zimmer (1), Lena Buchmüller, Franziska Ritter (4), Alina Götz (11), Stefanie Riehl, Myriam Dries-Wegener, Tor: Melanie Held und Lisa Kamps;

HSG Preagberg:
Verena King, Ronja Thon, Michelle Ocker (1 Tor), Mara Lindner (6), Jutta Suske,Isabelle Flerus, Rebekka Müller (5), Celine Born (3), Anna Lindner (4), Tina Glückschalt (1), Chantal Seegräber (1), Laura Werner (2), Denis Wich (1)

7 m: 10/5 – 6/5

2 min.: HSG Preagberg II  2 / HSG Dietzenbach II 5

Schiedsrichter: Herman Nickl

11.11.2023 Damen 2 > HSG Dietzenbach II – HSG Kinzigtal 30:15 (13:11)

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Eine unfassbare 2. Halbzeit

Nach einer Spielminute erzielte Tina Zimmer das 1:0 für das Dietzenbacher Team. Kurz darauf wurde Kinzigtal ein Strafwurf zugesprochen, der aber zum Glück nicht zum Torerfolg führte. Doch kurz darauf wurde Kinzigtal der nächste 7 m zugesprochen und diesmal verwandelt. Die Damen hatten in der Abwehr etwas Probleme und waren nicht immer schnell genug, um effektiv zu stehen. Ein ums andere Mal war man hintendran. So wurde Kinzigtal immer wieder ein Strafwurf zugesprochen, am Ende sollten es in der 1. Halbzeit allein 8 Strafwürfe werden. Die Damen mussten sich an diesem Tag in dieses Spiel reinarbeiten. Ab der 18. Spielminute nahmen die Gäste eine Auszeit, weil unsere Damen immer besser ins Spiel fanden und sich daher etwas absetzen konnten. 9:5 war der Spielstand in diesem Moment. Dietzenbach konnte zwar dann noch auf ein 10:5 erhöhen, aber Kinzigtal hatte die Auszeit für sich nutzen können und kam jetzt wieder besser ins Spiel. Die Gäste kämpften sich bis auf ein Tor an Dietzenbach heran. Kurz vor der Halbzeitpause in der 29. Minute wurde das Ergebnis aber durch Alina Götz auf ein 13:11 erhöht. Ein sehr knapper Vorsprung. Was genau der Dietzenbacher Trainer Giuseppe Spinola unseren Damen mit auf dem Weg gab, wird sein Geheimnis bleiben. Aber es war mehr als erfolgreich. Denn unsere Mädels waren insgesamt wacher, schneller und mit deutlich mehr Schwung aus der Pause gekommen. Ihre Chancenverwertung war ab diesem Zeitpunkt überragend. Doch langsam, in den ersten 5. Minuten der zweiten Spielzeit, befanden sich die Teams noch auf Augenhöhe. Kinzigtal machte einige Tore und Dietzenbach auch (Stand zu diesem Zeitpunkt 16:14), aber ab dann hatte man das Gefühl, dass das Spiel nur noch auf ein Tor ging. Der Ball wurde schnell gespielt und Kinzigtal förmlich überrannt. Denn unsere Mädels konnten sich immer mehr absetzen und sollten über 20 Minuten ohne Gegentor bleiben. Wenn das nicht für die wache Abwehr und natürlich für die Torfrauen sprach. Das alleine ist eine unglaubliche Leistung.

Erst in 58.Spielminute erzielte die HSG Kinzigtal wieder einen Treffer, da stand es aber bereits 28:15 für Dietzenbach. Die letzten Sekunden dieses Handballspiels sollten Vanessa Sterkel gehören, denn sie konnte 4 Sekunden vor Spielende, dem Ball habhaft werden. Ihr gelang danach ein außergewöhnlicher Wurf, über das ganze Spielfeld ins gegnerische Tor. Mit dem Abpfiff war der Ball hinter der Torlinie zum 30:15 Erfolg. Was für eine Teamleistung.

Je länger die Saison läuft, desto besser spielt die Mannschaft sich ein und behält die Ruhe und beweist ihre Stärke.

Weiter so, eine tolle Leistung.

Das nächste Spiel findet am 19.11.2023 um 14.00h in Preagberg statt und wir würden uns über zahlreiche Unterstützung freuen.

es spielten :

HSG Dietzenbach:

Lara Kirchner (1 Tor), Vanessa Sterkel (3), Anna Lewin (3), Sarah Spanheimer (3), Melanie Tremmel (1), Tina Zimmer (4), Franziska Ritter (2), Alina Götz (5), Stefanie Riehl (3), Myriam Dries-Wegener (5) Im Tor: Melanie Held und Lisa Kamps

HSG Kinzigtal:

Annika Fuhrmann, Sabrina Schlegelmich (1 Tor), Emma Preis (1), Claudia Amend, Christina Korn (2), Jessica Sopper (3), Julia Schmid (1), Maria Dietrich (2), Katharina Büttner, Alisa Zinngrebe (5), Bianca Heil.

7 m: 1/0 – 10/5

2 min.: 1  –  0

 

Bilder: D2_20231111 HSG KINZIGTAL (H)